30.10.19

Soli-AG mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien im Zoo

Einen ausgewachsenen Tiger aus der Nähe zu sehen, ist schon sehr beeindruckend. Auch die Löwen sind respekteinflößend. Die Kinder aus Flüchtlingsfamilien durften im Heidelberger Zoo außerdem Elefanten, Zebras und Kamele bestaunen und eine Robbenfütterung miterleben.

Dank einer Spende durch die Projektförderung der Fördergemeinschaft des Rotary-Clubs Schwetzingen Kurpfalz e.V. konnte die Soli-AG des Hebel-Gymnasiums unter der Leitung von Dr. Henning Hupe einen Reisebus chartern und den Kindern einen besonderen Nachmittag bieten: 35 Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren (die ganz Kleinen in Begleitung Ihrer Mütter) sind zusammen mit elf Schüler/innen der Soli-AG im Alter zwischen 16 und 17 Jahren durch den Zoo gezogen.  
Es waren Kinder aus Flüchtlingsfamilien aus dem Internationalen Frauencafé der Flüchtlingshilfe in Ketsch unter der Leitung von Anne Ashour-Leidinger, der Integrationsbeauftragten der Gemeinde Ketsch, und aus dem Frauencafé in Schwetzingen, welche Anna Kirchner begleitete. Die Familien kommen aus Syrien, Irak, Afghanistan und Türkei.
Nach dem Rundgang hatten die Kinder Hunger, animiert durch den Appetit der Robben, die vorgeführt hatten, wie das geht „mit dem großen Essen der ganz Kleinen“: Es gab nämlich eine Baby-Robbe zu bestaunen, die es allen angetan hatte und die am liebsten Ihre Zoo-Wärterin gegessen hätte. Die Hebel-Schüler/innen hatten sich auch um die Verpflegung gekümmert: Im Bollerwagen gab es Apfelschorle und selbstgebackene Muffins sowie Kuchen. Zum Schluss wartete dann der Riesen-Spielplatz mit Karussell und Trampolin, wo sich die Kinder noch austoben konnten.

 

Birgit Schillinger

Die Soli-AG des Hebel-Gymnasiums lud Kinder aus Flüchtlingsfamilien in den Heidelberger Zoo ein.
Die Soli-AG des Hebel-Gymnasiums lud Kinder aus Flüchtlingsfamilien in den Heidelberger Zoo ein.